Amulette in der magischen Praxis - Taschenbuch
von Jay Johnston (Autor)
Dieses Element befasst sich mit der Herstellung und Verwendung von Amuletten. Der Schwerpunkt liegt auf Amuletten ohne oder mit minimalem textlichen Inhalt, wie z. B. solchen, die aus gefundenen Steinen, Halbedelsteinen und/oder Körperteilen von Tieren bestehen. Das ist eine materielle Form, die nicht von einer direktiven textlichen Inschrift begleitet wird. Die Analyse betrachtet diese Materialität, um ihren Nutzungskontext einschließlich ritueller und metaphysischer Operationen zu verstehen. Anhand ausgewählter Fallstudien aus britischen, keltischen und skandinavischen Kulturen zeigt sie die assoziative Bandbreite der Bedeutung auf, die die Zuschreibung von Kraft/Handlungsfähigkeit auf das amulettische Objekt ermöglichte. Einzigartig ist, dass sie diese materielle Kultur aus einer interdisziplinären Perspektive betrachtet und Erkenntnisse aus den Disziplinen der Kulturwissenschaften, Religionswissenschaften, "Volkskunde", Archäologie und Skandinavistik zusammenführt. Sie entwickelt das Konzept des "Trans-Anikonismus", um die zeitlichen Beziehungen eines Amuletts zu erfassen, und entwickelt die These der "Landschaftsamulette".