Eine Einführung in die Astrologie – Taschenbuch
von William Lilly (Autor)
" Nach einer Zeitspanne von 205 Jahren seit der Erstveröffentlichung von Lillys Einführung in die Astrologie im Jahre 1647 gäbe es keine Notwendigkeit für eine Entschuldigung für ihr Wiedererscheinen, wäre da nicht die vorherrschende Mode der Zeit, diese Wissenschaft und all jene, die es wagen, nicht zu ihren Gunsten, sondern zugunsten einer Untersuchung ihrer Vorzüge ein Wort zu sagen, zu verhöhnen und zu beschimpfen, mit dem Ziel herauszufinden, auf welchen Gründen unsere ehrlichen Vorfahren glaubten und streng befolgten, was wir nur für lächerlich halten. Da ich die Tage, in denen ich, wie viele andere, mich für befugt hielt, zu lachen und zu verurteilen, was ich nicht verstand, längst überlebt habe; wird die Welt mir verzeihen, wenn ich kühn genug bin, denjenigen, die die Wahrheit schätzen, zu raten, ein paar Tage (und nur ein paar Tage werden nötig sein) damit zu verbringen, die in diesem Werk dargelegten Prinzipien zu prüfen und sie auf ihre eigenen individuellen Fälle anzuwenden, bevor sie sich der Herde der Gelehrten und Ungelernten anschließen und ihre Worte einer falschen Behauptung verpflichten, nämlich dass die Astrologie eine unbegründete Wissenschaft ist. Wenn jemand sich die Mühe macht, selbst zu prüfen, und feststellt, dass die Vorurteile seiner Erziehung gegen die Wissenschaft der Zukunftsvorhersage und viele andere Dinge, die sie lehrt, in Wirklichkeit gut begründet sind und dass sie keine Ansprüche auf Wahrheit hat, dann wird er die stolze Genugtuung haben zu wissen, dass seine Meinungen in einer Angelegenheit von einiger Bedeutung auf Experimenten basieren und das Ergebnis seiner eigenen Überzeugung sind, nicht der Behauptung einer anderen Person. Wenn er andererseits feststellt, dass die Wahrheit mit blitzartiger Kraft in seinen Geist eindringt und ihn überzeugt, dass die Astrologie, trotz Vorurteilen und Missbrauch, in der Natur begründet ist und in der Tat eine edle Wissenschaft ist, die von einem wohlwollenden Schöpfer gegeben wurde, um den Menschen auf seinen Wanderungen zu erleuchten und ihm zu ermöglichen, die Laster und Torheit zu meiden, die seine Leidenschaften ihm in den Weg legen; dann wird er, wenn ein Funke von Frömmigkeit in seiner Brust existiert, diesem Schöpfer Dank für den Segen darbringen, den er entdeckt hat. In beiden Fällen muss er