Wie man pendelt – Experimentelle und praktische Radiästhesie – Gebundene Ausgabe
von Marguerite Maury (Autorin)
Die Autorin dieses kleinen Buches, Madame Marguerite Maury, ist eine Dame mit viel Erfahrung in der Lehre der Radiästhesie und in der Ausübung dieser Kunst, insbesondere in ihrer medizinischen Anwendung. Viele Jahre lang war sie eine voll ausgebildete Krankenschwester und widmete sich später der Massage, bei der sie bemerkenswert erfolgreiche Ergebnisse erzielte. Vor einigen Jahren machte sie die Bekanntschaft von M. Louis Turenne, einem Ingenieur und Radiästheten von großem Ruf. Nach einer bemerkenswerten Diagnose eines Ekzemfalls durch ihn und seiner anschließenden Heilung durch Homöopathie wurde Madame Maury von M. Turenne überzeugt, sich dem Studium der Radiästhesie zu widmen, denn er erkannte, dass sie eine besondere Begabung in dieser Richtung hatte. Sie entwickelte ihre Fähigkeiten voll aus und erzählt mir, dass sie im Laufe von fünfzehn Jahren mehr als 70.000 Diagnosen durchgeführt und zahlreiche Standorte für Wasser und Mineralien gefunden hat. Mit Hilfe einiger Mitarbeiter gründete sie das Collège Radiesthesique Français und erstellte einen Fernlehrgang, der von mehr als 900 Schülern belegt wurde. Diese Reihe von Lektionen, zu der ein Abschnitt über medizinische Radiästhesie hinzugefügt wurde, bildet den Inhalt dieses Buches. Die Leser werden feststellen, dass Madame Maury, die vor ihrer Ausbildung zur Krankenschwester Physik in Wien studiert hatte, fest an den rein physikalischen Ursprung der radiästhetischen Phänomene glaubt, und einige mögen denken, dass ihre Behauptungen in dieser Hinsicht nicht immer gerechtfertigt sind. Zum Beispiel ist es schwer zu erkennen, wie die Lokalisierung auf Karten und Diagrammen, die heute eine etablierte Tatsache ist, auf etwas anderes als einen obskuren Stimulus aus dem Unterbewusstsein zurückgeführt werden kann. Madame Maury betont zu Recht den individuellen Charakter der radiästhetischen Kunst, und jeder, der das Thema über viele Jahre hinweg objektiv untersucht hat, wird ihr voll und ganz zustimmen. Wie dem auch sei, es ist für einen Anfänger immer von Vorteil, mit einem festen System zu beginnen, auch wenn er später feststellen mag, dass er davon abweichen und eine Methode entwickeln muss, die besser zu seiner eigenen Persönlichkeit passt. Ein Buch wie dieses, das die Radiästhesie in ihrer weitesten Anwendung behandelt und keine unnötigen Verfeinerungen von Instrumenten und Techniken befürwortet, sollte als Einführung in eine Wissenschaft, die sich noch in einem Entwicklungsstadium befindet, von großem Wert sein.