PaGaianische Kosmologie: Neu-Erfindung einer erdverbundenen Göttinnen-Religion – Taschenbuch
von Glenys D. Livingstone (Autor)
PaGaian Cosmology vereint eine religiöse Praxis saisonaler Rituale, die auf einem zeitgenössischen wissenschaftlichen Verständnis des Kosmos und weiblichen Bildern des Heiligen basiert. Die Autorin verortet diese originelle Synthese in ihrem Kontext als weibliche und weiße Europäerin, die in die südliche Hemisphäre verpflanzt wurde. Ihr Gefühl der Entfremdung von ihrem Ort, das persönlich, kulturell und kosmisch ist, befeuert eine Kosmologie, die die Göttinnenmetapher von Jungfrau-Mutter-Alte als ein Muster der Kreativität neu erzählt, das den Kosmos entfaltet, sich im Leben der Erde manifestiert und intim erfahren werden kann.
PaGaian Cosmology ist eine Ökospiritualität, die in der indigenen westlichen religiösen Feier des jährlichen Erd-Sonnen-Zyklus verwurzelt ist. Durch die Verknüpfung mit der Geschichte des sich entfaltenden Universums kann diese Praxis vertieft und ein Gefühl für die Dreifache Göttin – die zentral für den Zyklus ist und in alten Kulturen bekannt war – als eine allen Wesen innewohnende Dynamik entwickelt werden. Die hier vorgestellten Ritualskripte und der Prozess ritueller Ereignisse können eine Reise in die Selbsterkenntnis durch persönliche, gemeinschaftliche und ökologische Geschichten sein: Das zu erkennende Selbst ist eines, das integral mit dem Ort verbunden ist.
PaGaian Cosmology kann als Ressource für Einzelpersonen oder Gruppen genutzt werden, die neue Formen des hingebungsvollen Ausdrucks und einen erdverbundenen Weg zur Weisheit in sich suchen.