Reflexives Selbstbewusstsein - Taschenbuch
von Eugene Halliday (Autor), David Mahlowe (Redakteur), Hephzibah Yohannan (Redakteur)
Wie können wir mit dem schnell zunehmenden Tempo und der Komplexität des Lebens, der Angst vor Terrorismus und der bedrohlichen Lage der Welt, dem Klimakollaps, den Verwirrungen persönlicher Beziehungen umgehen – ohne Stress, Depressionen und Krankheiten zu erliegen? Halliday bietet einen Weg, die Schocks von Lebenserfahrungen zu assimilieren, damit wir ein ausgeglicheneres Leben führen können. Der Weg dazu führt über die Wiederverbindung mit dem Zentrum unseres eigenen Seins, unserem Bewusstsein. Halliday legt nicht nur die Natur dieses Bewusstseins dar, sondern auch seine Beziehung zur Welt der Phänomene, zur Natur des Seins und insbesondere zur Menschheit. Er beginnt mit der Untersuchung der Bedeutung von Begriffen wie Empfindung, Bewusstsein und Gewahrsein. Sie sind bis zu einem gewissen Grad austauschbar und beziehen sich auf „Das, in und durch das wir wissen, was wir wissen, und dass wir wissen.“ Wenn wir uns fragen, was diese Aussage bedeutet, können wir nur sagen: „Wir wissen, was wir meinen. Bewusstsein ist sein eigener Beweis“, und so können wir nicht angeben, was wir mit einem dieser bewusstseinsbezogenen Wörter meinen, „ohne an das in uns zu appellieren, was ihrer Bedeutung entspricht, das heißt an das in uns, das weiß, dass es weiß.“ Halliday sieht eine komplexe Struktur wie das Gehirn als „ein Vehikel für den Ausdruck der komplexen Prozesse einer [bereits existierenden] Empfindung“. Er postuliert, dass die ultimative Quelle und der Ursprung unseres Seins in einem absoluten Feld der Empfindung liegt, und stellt fest, dass die wahre Natur des Selbst „das Bewusstsein selbst“ ist. Doch als Wesen mit physischen Körpern werden wir von den Einschränkungen unserer Sinnesorgane tyrannisiert; vom Streben nach Vergnügen und der Vermeidung von Schmerz, von emotionalen Ladungen in den Aufzeichnungen unserer Erfahrungen, so dass wir uns oft reaktiv verhalten – als wären wir nichts weiter als Tiere ohne freie Wahl. Aber wenn wir uns an die Natur unseres wahren Selbst und unsere Quelle im Bewusstsein erinnern, können wir uns aus dieser Versklavung befreien und menschlich werden, das heißt, fähig zu freier Wahl und Handlung.