Seraphim von Sarow: Die Geschichte eines russischen Heiligen – Taschenbuch
von Margarita Sabashnikova Woloschin (Autorin), Irina Segal (Übersetzerin)
Margarita Woloschins Erzählung des Lebens des Seraphim von Sarow, hier erstmals ins Englische übersetzt, wurde 1913 in Moskau veröffentlicht, nur zehn Jahre nach der Kanonisierung Sarows durch die Russisch-Orthodoxe Kirche im Juli 1903.
Woloschins Erzählung präsentiert die bemerkenswertesten Fakten und Schlüsselphasen im Leben des Heiligen Seraphim und denkt tief über die Natur von Wundern, den Heiligen Geist, die menschliche Seele und Spiritualität, das Wort Gottes und die Stille nach.
Woloschins Nacherzählung der bemerkenswerten Lebensgeschichte des Heiligen Seraphim, die ganz natürlich sowohl von der Russischen Kirche als auch von der Anthroposophie geprägt ist, ist ein bemerkenswert frisches Zeugnis der Schönheit und Kraft menschlicher Liebe und Aufopferung im Dienste Christi.
Autorenbiografie
Über die Autorin
Margarita Vasilievna Woloschin (geb. Sabashnikova) wurde in Moskau geboren und reiste bereits als Kind ausgiebig mit ihrer Familie in Europa und ganz Russland. In ihrer Jugend wurde sie als vielversprechende Malerin anerkannt und war im Alter von einundzwanzig Jahren bereits als Künstlerin bekannt.
Ihr aktiver, suchender Geist und ihre tief religiöse Natur führten sie 1905 zu Rudolf Steiner, der damals der Leiter der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft war. Diese Begegnung erwies sich als entscheidend für ihr gesamtes Leben. Sie vereinte sich mit dem Werk Rudolf Steiners, hörte viele seiner frühen Vortragszyklen und wurde eine Freundin und Mitarbeiterin derer, die den anthroposophischen Impuls zuerst vorantrugen. Sie arbeitete als Malerin unter Rudolf Steiners Leitung am ursprünglichen Goetheanum in Dornach, Schweiz.
Ihre Liebe zu Russland und ihr Wunsch, Teil seines Schicksals zu sein, zogen sie in den frühen Tagen der Revolution zurück nach Petersburg und Moskau. So war Woloschin zwischen 1917 und 1922 eine aktive Leiterin der Russischen Anthroposophischen Gesellschaft und die erste, die die Kunst der Eurythmie nach Russland brachte.
Ende 1922, da sie keine Möglichkeit für ein freies kulturelles Leben in Sowjetrussland sah, reiste Woloschin nach Deutschland ab. Die Russische Anthroposophische Gesellschaft hörte bald auf zu existieren.
Sie verbrachte den Rest ihres Lebens in Stuttgart, bis zum Schluss ganz der Anthroposophie gewidmet.
Ihre Memoiren, Die grüne Schlange, wurden 1954 in deutscher Sprache veröffentlicht; sie enthalten unschätzbares Material über den Bau des ersten Goetheanum und die frühen Tage der anthroposophischen Bewegung.
Margarita Woloschin starb am 2. November 1973 im Alter von 91 Jahren.