The Spiritist Fallacy - Hardcover | Books | Wiccan Center

Die spiritistische Täuschung - Gebundene Ausgabe

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Die spiritistische Täuschung - Gebundene Ausgabe

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von René Guénon (Autor), James Richard Wetmore (Übersetzer), James Richard Wetmore (Herausgeber)

Seit dem Zweiten Weltkrieg hat das „Channeling“ in der Bewegung, die lose als New Age bekannt ist, die älteren Formen des Mediumismus weitgehend abgelöst. Doch die beiden sind eng miteinander verwandt. Als sowohl historische Chronik als auch metaphysische Kritik ist Der spiritistische Irrtum, zusammen mit seinem Begleitband Theosophie: Geschichte einer Pseudo-Religion, eine wertvolle Studie über die Ursprünge des New Age. Guénon nimmt die „Geistererscheinungen“ der Fox-Schwestern in Hydesville, New York (im Jahr 1847) als Ausgangspunkt, doch während er die Realität vieler solcher „Manifestationen“ akzeptiert, bestreitet er, dass sie die Geister der Verstorbenen darstellen. Er sieht sie vielmehr als Förderer eines rarefizierten Materialismus, als ob der „Geist des Verstorbenen“ nichts weiter wäre als ein unsichtbarer, quasi-materieller Körper und der Tod nichts weiter als ein „Abstreifen“ des physischen Körpers, während der „Geist“ sonst unverändert bleibt – ein Glaube, der heute in der Populärkultur weit verbreitet ist. Der Autor zeigt, wie verschiedene „Geisterphilosophien“ wenig mehr sind als Widerspiegelungen ihrer jeweiligen Milieus – „englische Geister“ sind konservativ und leugnen die Reinkarnation, „französische Geister“ akzeptieren die Reinkarnation und vertreten progressistische oder revolutionäre Ideen usw. Und er geht der seltsamen Tatsache nach, dass „Manifestationen“, die seit der Antike mit Spukhäusern in Verbindung gebracht wurden, plötzlich im 19. Jahrhundert – und innerhalb von fünf Jahren nach ihrem Auftreten – eine internationale pseudoreligiöse Bewegung hervorbrachten, wobei er spekuliert, dass bestimmte Magier (möglicherweise aus der Hermetischen Bruderschaft von Luxor) die Hydesville-Phänomene absichtlich durch aktives Projizieren verborgener Einflüsse auf die passiven Psychen ihrer Medien hervorgerufen haben könnten. Der gegenseitige Einfluss von Spiritismus und Theosophie sowie die negativen Auswirkungen von „Geistwesen“ auf viele Medien werden ebenfalls ausführlich behandelt. Der spiritistische Irrtum ist sowohl eine Enthüllung des „unbewussten Satanismus“ als auch eine äußerst nützliche Kritik der falschen Vorstellungen vom Jenseits, die in unserer Zeit so weit verbreitet sind.

Seitenzahl: 364
Abmessungen: 0.94 x 9 x 6 Zoll
Erscheinungsdatum: 23. Mai 2004

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