Die Jungfrau der Welt – Taschenbuch
von Hermes Trismegistos (Autor), Anna Kingsford (Übersetzer), Edward Maitland (Übersetzer)
Dieser wichtige hermetische Dialog, die „Jungfrau der Welt“, wäre beinahe der Menschheit verloren gegangen. Er erscheint nur in einem Buch, einer Anthologie klassischer Texte aus dem 5. Jahrhundert n. Chr., zusammengestellt von Johannes Stobäus aus Makedonien für seinen Sohn Septimius. „Die Jungfrau der Welt“ beschreibt einen Dialog zwischen der Göttin Isis und ihrem Sohn Horus, in dem sie den Ursprung der ägyptischen „Götter“ erklärt und wie sie vom Himmel gesandt wurden, um der Menschheit die Zivilisation zu bringen. Das Buch ist reich an ägyptischen Götternamen und preist Ägypten als eine Art irdisches Paradies, „frei von Schwierigkeiten“, was alles für eine sehr frühe Herkunft spricht, relativ frei von jüdischem und griechischem Einfluss. Interne Beweise deuten auf das 5. Jahrhundert v. Chr. hin – fast 2.500 Jahre vor unserer Zeit – was „Die Jungfrau der Welt“ zum frühesten hermetischen Dokument macht, das wir besitzen.