Hexen und Hexenjagden: Eine globale Geschichte – Taschenbuch
von Wolfgang Behringer (Autor)
In diesem bedeutenden neuen Buch untersucht Wolfgang Behringer das Phänomen der Hexerei in Vergangenheit und Gegenwart. Gestützt auf die neuesten historischen und anthropologischen Erkenntnisse, wirft Behringer ein neues Licht auf die Geschichte der europäischen Hexerei und zeigt gleichzeitig, dass Hexenjagden nicht nur Teil der europäischen Vergangenheit sind. Obwohl Hexenjagden in Europa längst verboten sind, haben andere Gesellschaften mit der Vorstellung gekämpft, dass Hexerei nicht existiert. Wie Behringer zeigt, stellen Hexenjagden weiterhin ein großes Problem in Afrika und unter Stammesvölkern in Amerika, Asien und Australien dar. Der Glaube, dass bestimmte Menschen durch übernatürliche Kräfte Schaden anrichten können, besteht auch heute noch weltweit fort.
Wolfgang Behringer untersucht die Idee der Hexerei als anthropologisches Phänomen mit einer historischen Dimension, um die Bedeutung groß angelegter Hexenverfolgungen im frühneuzeitlichen Europa und im heutigen Afrika darzulegen und zu verstehen. Er befasst sich systematisch mit dem Glauben an Hexerei und der Verfolgung von Hexen, sowie mit dem Prozess der Ächtung von Hexenjagden. Er untersucht die Auswirkungen der Anti-Hexenjagd-Gesetzgebung in Europa und diskutiert die Probleme, die in Gesellschaften entstanden sind, in denen europäisches Recht in Kolonialzeiten auferlegt wurde. Abschließend wird die Beziehung zwischen alten und neuen Hexen bewertet.
Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für alle, die sich für die Geschichte und Anthropologie von Hexerei und Magie interessieren.
Rückseite
In diesem bedeutenden neuen Buch untersucht Wolfgang Behringer das Phänomen der Hexerei in Vergangenheit und Gegenwart. Gestützt auf die neuesten historischen und anthropologischen Erkenntnisse, wirft Behringer ein neues Licht auf die Geschichte der europäischen Hexerei und zeigt gleichzeitig, dass Hexenjagden nicht nur Teil der europäischen Vergangenheit sind. Obwohl Hexenjagden in Europa längst verboten sind, haben andere Gesellschaften mit der Vorstellung gekämpft, dass Hexerei nicht existiert. Wie Behringer zeigt, stellen Hexenjagden weiterhin ein großes Problem in Afrika und unter Stammesvölkern in Amerika, Asien und Australien dar. Der Glaube, dass bestimmte Menschen durch übernatürliche Kräfte Schaden anrichten können, besteht auch heute noch weltweit fort.
Wolfgang Behringer untersucht die Idee der Hexerei als anthropologisches Phänomen mit einer historischen Dimension, um die Bedeutung groß angelegter Hexenverfolgungen im frühneuzeitlichen Europa und im heutigen Afrika darzulegen und zu verstehen. Er befasst sich systematisch mit dem Glauben an Hexerei und der Verfolgung von Hexen, sowie mit dem Prozess der Ächtung von Hexenjagden. Er untersucht die Auswirkungen der Anti-Hexenjagd-Gesetzgebung in Europa und diskutiert die Probleme, die in Gesellschaften entstanden sind, in denen europäisches Recht in Kolonialzeiten auferlegt wurde. Abschließend wird die Beziehung zwischen alten und neuen Hexen bewertet.
Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für alle, die sich für die Geschichte und Anthropologie von Hexerei und Magie interessieren.
Autorenbiografie
Wolfgang Behringer war von 1999 bis 2003 Inhaber des Lehrstuhls für Frühneuzeitliche Geschichte an der University of York (UK) und ist heute Professor an der Universität des Saarlandes (Deutschland).