Geisterjagd in Colorado – Taschenbuch
von Kailyn Lamb (Autor)
Ghosthunting Colorado ist Ihre zentrale Anlaufstelle für alles, was nachts spukt
Im 19. Jahrhundert wurde Colorado schnell zum Herzstück des Goldrauschs, der das Territorium schließlich in den Bundesstaat brachte. Tausende strömten in Städte wie Leadville, in der Hoffnung, ihr Glück zu finden. Viele der berühmtesten Geister Colorados, wie „The Unsinkable Molly Brown“, haben ihre Wurzeln in Colorados bewegter Bergbaugeschichte. Alfred Packer, der verurteilte Kannibale des Staates, kam ebenfalls wegen Gold nach Colorado, aber es gibt hier mehr als nur die Geister von Bergleuten.
Die Augen paranormaler Enthusiasten sind seit langem auf den Centennial State gerichtet, aufgrund des Ruhms, den Stephen Kings Shining dem Stanley Hotel in Estes Park bescherte. Die Geschichten des Berghotels in Colorado scheinen ein Eigenleben angenommen zu haben, was das Gebäude angeblich zu einem der am meisten heimgesuchten des Landes macht. Das Stanley ist jedoch nicht das einzige Spukhotel in Colorado. Allein in Denver haben mehrere Gasthäuser und Hotels eine Geschichte als Orte von Bordellen, Selbstmorden und anderen Todesfällen, die ihre Opfer dazu bringen, für immer in ihren geliebten Zimmern zu bleiben. Das älteste Hotel in Denver, The Oxford Hotel, hat Geister in Hülle und Fülle und obendrein ein „Mordzimmer“. Ein Bed-and-Breakfast in Capitol Hill namens The Patterson Inn war einst die Villa des ersten Staatssenators von Colorado. Das 1.300 Quadratmeter große Gebäude besteht aus rotem Sandstein, der im Garden of the Gods-Gebiet beheimatet ist. Die Villa ist auch die Quelle mehrerer urbaner Mythen, wie die Geschichte von „Willy“, einem satanischen Bestatter, der im Kutschenhaus lebte und angeblich kleine Jungen entführt und getötet hat. Außerhalb von Denver gelten die Rocky Mountains in Colorado als eines der besten Ziele des Landes zum Wandern und Skifahren. Die Berge ziehen auch Geister an, darunter den Geist einer Frau, die angeblich von ihrem Ehemann ermordet wurde und die jetzt an den Straßen in der Nähe von Pike's Peak trampen soll. Das weltberühmte Red Rocks Amphitheatre in Morrison ist nicht ohne seine Geister. Konzertbesucher und Angestellte haben die Erscheinung eines Bergmanns in gesperrten Bereichen des Veranstaltungsortes gesehen, während die „Hatchet Lady“ von Red Rocks Liebende im umliegenden Park terrorisiert. Die Autorin Kailyn Lamb beleuchtet Orte im ganzen Bundesstaat und taucht kopfüber in die Geschichte hinter den Geistern ein und erforscht, was sie dazu bewogen hat, zu bleiben.Autorenbiografie
Kailyn Lamb ist eine Journalistin, die ihren Bachelor-Abschluss in Multimedia-Journalismus an der Metropolitan State University of Denver und ihren Master-Abschluss an der Graduate School of Journalism der Columbia University im Mai 2016 erhielt. Sie ist in Colorado geboren und hat für Denvers eigenes Out Front Magazin geschrieben. Ghosthunting Colorado ist ihr erstes Buch. Sie ist in den sozialen Medien präsent, hauptsächlich auf Facebook und Twitter.